Ausgabe 41 / 2002 vom 04.08.2002
Liebe XYLs, YLs, SWLs und OMs !
RESONANZEN
bei den Lesern und Zuhörern von Hamradio 2day gibt es viele.
Ganz wichtig fuer die Stärkung der Attraktivität ist ein
Kommentar zu HamRadio 2day, der wöchentlich erscheint. Die
Auslesequote dieses zotigen Kommentators liegt ÜBER der des
AGZ-Rundspruches. Danke fuer die werbliche Unterstützung.
RESONANZ-GRAFIKEN
sagen mehr als viele Worte. Betrachten Sie bitte das diesem
Rundspruch in der Internet-Version beigefügte Bild "HamRadio-QUOTE".
Sie können das File mit jedem Bildbetrachter und jedem Browser
anschauen. Seit Januar 2002 steigt die Auslesequote stetig - bisher
um den Faktor vier: Wir sind bei 7000 Zugriffen pro Woche.
DER FREQUENZKLAU GEHT UM
Die Regulierungsbehörde fuer Telekommunikation und Post
(RegTP) beabsichtigt auf Drängen der Industrie, zusätzlich
zum 13 cm- Amateurfunkband bei 2400 MHz nun auch das 6 cm-Band mit
digitalen drahtlosen Netzen (das sind WLAN und HIPERLAN) zu belegen.
Konkret wird der Bereich 5650 bis 5725 MHz mit bis zu einem Watt
EIRP betroffen sein, wo unter anderem empfindliche Schmalband-Anwendungen
stattfinden. Die Nutzung ist sowohl innerhalb als auch außerhalb
geschlossener Räume vorgesehen. Wegen des Sekundär-Status
wird damit ein weiteres Amateurfunkband in großen Teilen unbrauchbar
DIE VERBINDUNG
der Amateurfunk-Netze mit anderen Kommunikationsnetzen ist mit
der Anpreisung von "Voice over IP" zu einem ähnlichen
Diskussions-Konstrukt mutiert, wie CW als Zugangsvoraussetzung zur
Kurzwelle. Wobei wieder auffällig ist, dass neuerlich seitens
eines DARC-Funktionärs in der Newsgroup de.comm.ham mit der
REINEN LEHRE argumentiert wird.
Dass VOIP z.B. - in der Software ECHOLINK - nur eine Spielart
des Amateurfunkdienstes von vielen darstellt, möchte ich an
dieser Stelle nochmals betonen. Und dass Errichter von Gateway die
RegTP NICHT fürchten müssen, solange sie keinen DRITTENVERKEHR
zulassen, ist keine Frage. Das gilt allerdings auch fuer Pactor-Gates
(sog. DA5-Lizenzen), denen sogar urkundlich die Nutzung von Modems
und der Anschluss an drahtgebundene Netze auf der Basis des AFuG-97
zugesagt ist.
DIE GOLDENE DUMMYLOAD DES MONATS
Am Speisepunkt eines Monobanddipols schalte der Funkamateur
einen offenen Lambda-Viertel-Stub parallel zur direkten Einspeisung
aus einem Koaxkabel, da sich aus o.g. Aspekten ein Balun jetzt erübrigt.
Unbedingt Beachtung finden muss hier der Verkürzungsfaktor
des verwendeten Koaxkabels, der bei dem bei Funkamateuren sehr beliebten
Koaxkabel RG58 mit 0,66 einzusetzen ist.
Bei Verwendung eines Multibanddipols sollte der Funkamateur
fuer jedes interessierende Band einen solchen Stub anfertigen und
direkt am Speisepunkt parallel zum speisenden Koaxkabel anlöten.
Nach Rücksprache mit der RegTP wurde mir von den dort tätigen
Mitarbeitern versichert, dass sich nach dieser sinnvollen Modifikation
die Selbsterklärung selbstredend erübrigt.
P.S.: Man kann alternativ auch einen am Ende kurzgeschlossenen
Lambda-Halbe-Stub verwenden.
Vy 73,
Hermann
DL1EEC
Dieser Rundspruch ist zur persönlichen Nutzung von Funkamateuren
und zur Nutzung durch Amateurfunk-Medien bestimmt. Vervielfältigungen
und Zitate mit Quellenangabe sind in diesem Rahmen grundsätzlich
gestattet und erwünscht. Rückfragen und Anregungen adressieren
Sie bitte an dl0agz@aol.com
im Internet oder an dl1eec@db0zka in Packet Radio.
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